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Ski-Diamantfeilen

für Ski & Snowboard

Skikanten feilen

Dieses Bild wurde mit KI erstellt. 

Ski-Diamantfeilen werden zum Nachschärfen, Entgraten, Glätten und Polieren von Skikanten verwendet. Im Gegensatz zur klassischen Stahlfeile tragen sie nur sehr wenig Material ab und eignen sich deshalb besonders zur regelmäßigen Pflege der Skikante.

Je nach Körnung werden Diamantfeilen vom groben Nachschärfen bis zum Feinpolieren eingesetzt.

Fazit: Wer seine Skikanten regelmäßig mit einer groben oder mittleren Diamantfeile nachzieht, kann die Kanten lange scharf halten und reduziert den Einsatz einer stärker materialabtragenden Stahlfeile.

Wähle zwischen

✓ RMS-Level 2 - grobe Diamantfeilen zum täglichen nachschärfen

✓ RMS-Level 3 - mittlere Diamantfeilen zum Nachschärfen und glätten

✓ RMS-Level 4 - feine Diamantfeilen zum Polieren

✓ RMS-Level 5 - extrafeine Diamantfeilen zum Honen (Feinpolieren)

Bügelwachs mit Wachsbügeleisen auf den Skibelag auftragen

Dieses Bild wurde mit KI erstellt. 

Ralf 's Kauftipps

Ski-Diamantfeilen

Wie ist eine Ski-Diamantfeile aufgebaut?

Ski-Diamantfeilen bestehen aus einer Aluminium- oder Kunststoffplatte, auf welcher Diamant-Folien aufgeklebt sind. Das Prinzip ist immer dasselbe: Die Folien unterscheiden sich lediglich in der Anzahl und Größe der Diamanten und der Art der Verklebung.

Welche Größen gibt es und wofür sind diese geeignet?

Es gibt zwei Formen von Diamantfeilen. Einmal die längliche Form mit 70x25 mm oder 100x25 mm. Kürzere sind etwas besser zum Mitnehmen in der Jackentasche, längere liegen besser in der Hand.

Theoretisch haben längere Diamantfeilen auch mehr Schleiffläche, allerdings gibt es viele Feilen, welche eine freie Fläche für Beschriftungen an einem Ende haben. Das macht eigentlich keinen Sinn, da Diamantfeilen beim Schleifen vorne und hinten aufliegen. Das bedeutet, man muss diese Modelle schräg halten. Damit sind sie nicht geeignet, um sie in einen Kantenschleifer einzuspannen.

Die andere Form sind quadratische oder runde 40 mm Diamantplatten, welche in Pocket-Kantenschleifer eingespannt werden.

Warum gibt es unterschiedliche Körnungen bei den Ski-Diamantfeilen?

Das System ist ähnlich wie bei Schleifpapier zum Holzschleifen. Es gibt grobe Diamantfeilen und feine Diamantfeilen.

  • Je grober die Feile, desto größer ist der Materialabtrag.
  • Je feiner die Feile, desto glatter wird die geschliffene Fläche.
  • Man feilt immer von grob zu fein, da die Diamantfläche sonst verstopft.

Es gibt Servicevideos, in denen der Spezialist nur mit einer extrafeinen Diamantfeile arbeitet. Das funktioniert natürlich auch, nur muss man öfters drüber, um das Material abzutragen. Der Verschleiß ist dann logischerweise deutlich höher. Und feine Diamanten verstopfen wesentlich schneller mit Schleifstaub. Kein Schreiner würde auf die Idee kommen, gleich mit einem 600er Schleifband zu arbeiten.

Welche Diamantfeilen benötigts Du?

Das ist eine Frage Deiner Ansprüche nach dem RMS-Level-System. Das System ist ganz einfach: Je glatter die Oberfläche, desto schärfer wird die Kante, und desto länger behält sie die Schärfe, da die Eiskristalle weniger Angriffsfläche finden. Hier die Einteilung:

Grobe Diamantfeilen 100-200 Mesh

  • RMS-Level 2 - leicht scharf
  • Zum Nachschärfen von leicht abgenutzten Skikanten

Mittlere Diamantfeilen 300-500 Mesh

  • RMS-Level 3 - scharf
  • Zum Nachschärfen von leicht abgenutzten Skikanten
  • Zum Glätten der Skikanten nach der Stahlfeile

Feine Diamantfeilen 600 Mesh

  • RMS-Level 4 - sehr scharf
  • Zum Polieren der Skikanten nach der mittleren Diamantfeile

Extrafeine Diamantfeilen 800-1200 Mesh

  • RMS-Level 5 - extrem scharf
  • Zum Feinpolieren (Honen) nach der feinen Diamantfeile

Hier noch ein paar Tipps

  1. Wer die Diamantfeile nur zum Nachschärfen der Skikanten nutzt, kann sowohl die groben als auch die mittleren Diamantfeilen nehmen.
  2. Wer mehrere Diamantfeilen nutzt, sollte darauf achten, dass immer dieselbe Diamantfolie verwendet wird. Sonst stimmt der Verlauf nicht optimal.
  3. Zum Entgraten der Skikanten kann man alle Ausführungen nehmen.
  4. Zum Entfernen von Rost und Beschädigungen sind Diamantfeilen zu teuer.
Wie unterscheiden sich die Diamantfeilen voneinander?

Die Preisunterschiede sind doch teilweise erheblich. Woran erkenne ich eine gute Diamantfeile?

  1. Die Qualität hängt mit der Verklebung zusammen. Teure Diamantfeilen brechen nicht so schnell aus.
  2. Vollflächig beschichtete Feilen haben mehr Diamanten als solche mit Freiflächen.
  3. Die günstigen Diamantfeilen gibt es nur in den Körnungen 200/400 und 600.
  4. Hochwertige Worldcup-Modelle in 100/200/400/600/800/1200
  5. Bei den RMS-Diamantfeilen kann man die Diamantfolien als Ersatz nachkaufen. Das spart Geld und Ressourcen.
  6. Preiswerte Diamantfeilen schleifen so gut wie die teuren. Sie halten halt nur nicht so lang.

Wie finde ich die optimalen Diamantfeilen für mich?

Leider gibt es bei den Diamantfeilen ein Problem. Die Bezeichnungen grob, mittel, fein und extrafein sind nicht genormt. Jeder Hersteller kann das zuordnen wie er will. Holmenkol hat zum Beispiel eine andere Einteilung als Swix oder Toko, was verwirrend ist.

Aber eigentlich ist die Angelegenheit recht einfach:

  • Wenn Du nur nachschärfen möchtest, nimm irgendeine grobe oder mittlere Diamantfeile
  • Willst Du auch polieren und honen, entscheide Dich für ein Modell, von dem Du alle Diamantfeilen kaufst, nur so kannst Du Dir sicher sein, dass die Abstände stimmen.
  • Die jeweilige Körnung ist nicht entscheidend, nur die Abstände sind wichtig.

Fazit

Mindestens eine Diamantfeile ist Pflicht in Deiner Ausrüstung. Je mehr Diamantfeilen Du verwendest desto besseer wird das Ergebnis. Eine Frage Deiner Ansprüche.

Passendes Zubehör: Seitenwangenabzieher · Skikantenschleifer · Skischleifmaschinen · Skikantenfeilen · Diamantfeilen · Schleifsteine · Schleifgummis · Zubehör

SKI-DIAMANTFEILEN

Wofür benötigst Du eine oder mehrere Diamantfeilen?

Eine grobe oder mittlere Diamantfeile gehört in jede Kantenschleifausrüstung. Weitere Modelle sind eine Frage Deiner Ansprüche. Hier die Auswahlmöglichkeiten:

Diamantfeilen grob

Grobe Diamantfeilen nimmt man zum Nachschärfen abgenutzter Skikanten, aber auch zum Entgraten der Skikante nach dem Schleifen mit der Stahlfeile. 

Sie sind etwas effektiver als mittlere Diamantfeilen, machen aber keine so glatte Schleifoberfläche. Eine Alternative zur Finish-Stahlfeile. Wer seine Skikanten nach jedem Skitag mit einer groben Diamantfeile nachschärft, hat am nächsten Skitag wieder scharfe Kanten.

Grobe Diamantfeilen erfüllen Level 2 - nachschärfen.

Diamantfeilen mittel

Eine mittlere Diamantfeile gehört zur Grundausstattung jeder Kantenschleif-Ausrüstung. Täglich angewendet, hat man immer eine scharfe Skikante, und man reduziert den Einsatz der Stahlfeile und schont so die Substanz der Kante.

Außerdem sind sie ideal zum Glätten und Entgraten der Stahlkanten nach dem Schleifen mit der Stahlfeile.

Mittlere Diamantfeilen erfüllen Level 3 - nachschärfen, entgraten und glätten.

Diamantfeilen fein

Nach der mittleren Diamantfeile wird die Kante mit einer feinen Diamantfeile poliert. Das verbessert die Standzeit der Kante und erhöht die Schärfe.

Feine Diamantfeilen erfüllen Level 4 - polieren

Diamantfeilen extrafein

Mit der extrafeinen Diamantfeile wird die Skikante feinpoliert (honen). Dadurch wird sie spiegelglatt und hat minimale Reibung bei Speedski. Und sie wird noch etwas standfester und schärfer.

Für die perfekte Skikante wird diese nach der extrafeinen Diamantfeile mit einem Arkansas-Naturschleifstein noch gehärtet.

Extrafeine Diamantfeilen erfüllen Level 5 - feinpolieren

Diamantplatten 40x40

Du hast einen Pocket-Kantenschleifer mit Stahlfeile? Für Pocketschleifer mit 40 mm Feileneinsätzen gibt es spezielle 40x40 mm große Diamantplatten. 

Damit sind diese Geräte ideal zum Mitnehmen auf die Piste und zum Nachschärfen der Skikanten während des Skitages.

Diamantfeilen im Vergleich

In dieser Tabelle siehst Du auf einen Blick, welche Diamantfeilen für welchen Einsatzbereich passend zu Deinen Ansprüchen (RMS-Level) geeignet sind. Je höher der RMS-Level, desto besser das erzielbare Ergebnis.

Typ Korn/Mesh Einsatzzweck Schärfe Glätte RMS-Level
grob 100-200 Nachschärfen abgenutzter Kanten, Entgraten nach der Stahlfeile scharf glatt Level 2
mittel 300-500 Nachschärfen leicht abgenutzter Kanten, Glätten und Entgraten nach der Stahlfeile scharf glatt Level 3
fein 600 Polieren nach der groben oder mittleren Diamantfeile sehr scharf sehr glatt Level 4
extrafein 800-1200 Feinpolieren (Honen) nach der feinen Diamantfeile, minimale Reibung für Rennski extrem scharf extrem glatt Level 5

FAQ

Du hast Fragen zu Ski-Diamantfeilen?

Wie wichtig sind Diamantfeilen beim Skikanten schleifen?

Eine Diamantfeile gehört in jede Kantenschleifausrüstung. Damit kann man schnell und ohne großen Aufwand die Skikanten scharf halten ohne daß diese zu stark abgenutzt wird.

Wenn Du mit einer groben oder mittleren Diamantfeile die Skikanten jeden Abend nachziehst, ideal wäre bereits in der Mittagspause, hast Du immer eine scharfe Kante ohne daß Du das große Besteck auspacken mußt. 

Du sparst nicht nur Zeit sondern schonst auch Deine Skikanten da eine Diamantfeile im Gegensatz zu einer Stahlfeile keine zerspanende Wirkung hat.

Wie viele Ski-Diamantfeilen braucht man?

Das ist eine Frage Deiner Ansprüche und Deiner Arbeitsweise. Zum Nachschärfen nimmt man am Besten eine grobe oder mittlere Ski-Diamantfeile, die sind sehr effektiv und machen eine glatte und scharfe Skikante. Für die meisten Skifahrer ist das vollkommen ausreichend. Ob Korn 200 oder 400 ist dabei irrelevant, den Unterschied sieht man bestenfalls unter dem Mikroskop.

Willst Du ein noch besseres Ergebnis brauchst Du mehrere Diamantfeilen - mit einen feinen und der extra-feinen Diamantfeile kannst Du dann die Skikante noch etwas glatter schleifen was die Schärfe und Standzeit weiter verbessert.

Nimmt man eine Ski-Diamantfeile freihändig oder im Kantenschleifer?

Am Besten nimmt man eine Ski-Diamantfeile freihändig, so hat man das beste Gefühl ob die Feile auch auf der Skikante aufliegt. Außerdem sollte eine Diamantfeile immer naß gehalten werden damit sie nicht so schnell verstopft und das geht besser ohne Kantenschleifer.

Aber natürlich geht auch das, man muß nur eine Feile auswählen die in den Kantenschleifer passt. Einfach ausprobieren mt welcher Arbeitsweise Du am Besten klar kommst.

Wie arbeitet man am Besten mit einer Ski-Diamantfeile?

Wenn Du zwei Dinge beachtest hält eine Ski-Diamantfeile sehr lange:

Erstens: die Diamantfeile oder die Skikante immer naß machen. Zum Beispiel die Kante mit einem Pumpzerstäuber besprühen oder die Diamantfeile in ein Wasserglas tauchen. Das verhindert daß die Feile zu schnell verstopft.

Zweitens: ohne Druck arbeiten. Die Diamanten schleifen durch ihre Schärfe. Drückst Du zu stark drauf brechen die Diamanten aus der Verklebung. Dann ist diese nach wenigen Ski verschlissen. Das ist kein Reklamationsgrund!

Auch wichtig, die Diamantfeile nach Gebrauch reinigen. Das geht mit Wasser und einer Fiberbürste oder noch besser mit einem Scheibenbremsenreiniger für Fahrräder! 

Welche Rolle spielt die Körnung bei einer Ski-Diamantfeile?

Es gibt immer wieder Kunden die halten sich daran auf ob eine Diamantfeile Korn 300 oder 400 hat. Das ist nicht aussagekräftig, da jedes Modell andere Eigenschaften hat. Man kann unterschiedliche Modelle nicht miteinander vergleichen.

Sehr wichtig ist aber, daß wenn man unterschiedliche Körnungen verwendet, alle die selbe Diamantfläche (gleiches Design) haben. Nur dann ist gewährleistet daß der Abstand von grob-mittel-fein-extrafein sinnvoll ausgelegt ist. Sonst kann es vorkommen daß die feine Feile von Marke A grober ist als die mittlere von Marke B. Merkst Du zwar nicht ohne Mikroskop, aber es wäre suboptimal. 

Welche Qualitätsunterschiede gibt es bei den Ski-Diamantfeilen?

Diamantfeilen heißen so weil Diamanten als Schleifkorn verwendet werden. Und Diamanten sind bekanntlich extrem hart und extrem verschleißfest und darum eigentlich unkaputtbar.

Das Problem ist, wie gut ist die Verklebung der Diamanten auf dem Untergrund? Je schlechter diese ist desto schneller brechen die Diamanten aus bzw. desto schneller verstopft die Diamantfläche. Dafür gibt es aber keine Garantie und auch keine Vergleichswerte.

Wird ohne Wasser und mit zu viel Druck gearbeitet kann man auch die teuerste Diamantfeile mit wenigen Einsätzen zerstören. Also die Kante mit der Diamantfeile nur leicht streicheln und immer feucht halten dann hält sie sehr lange. Und natürlich nach Gebrauch gründlich reinigen für den nächsten Einsatz. 

Die FAQ-Fragen wurden mit Hilfe von KI ausgewählt. Die Anworten hingegen sind von mir, nicht von der KI. Die KI lernt von mir, nicht umgekehrt.

Du hast noch weitere Fragen? 

Kein Problem, schicke mir einfach eine E-Mail an info@rm-sports.de oder eine Whatsapp an 0172/9925347.